Liebe Leserin, lieber Leser,
arbeiten Sie heute in dem Beruf, den Sie sich schon immer gewünscht haben? Ich nicht! Und darüber bin ich im Nachhinein heilfroh. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, dass mein ursprünglicher Berufswunsch zu mir passen würde. Ich wollte nämlich Biologin werden. Doch dieses Vorhaben scheiterte schon im Vorfeld an der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS). Aber der Reihe nach:
Ich hatte mich nach dem Abitur um einen Studienplatz für Biologie in München beworben, und die ZVS wollte mich nach Karlsruhe schicken. Ein Plätzchen auf der Warteliste war alles, was ich für München ergattern konnte. Da ich nicht aus München weg, aber unbedingt an die Uni wollte, schrieb ich mich spontan für ein Studium ein, bei dem mir die ZVS keine Steine in den Weg legen konnte: Kommunikationswissenschaften – ursprünglich nur, um die Wartezeit zu überbrücken. Doch schon bald war die Biologie vergessen, da mich der Themenbereich „Kommunikation“ zunehmend faszinierte. Und so verdanke ich es letztendlich dem Scheitern an der ZVS, dass ich heute in einem Beruf arbeite, von dem ich überzeugt bin, dass er genau der richtige für mich ist.
In jedem Scheitern steckt eine Chance? Da ist wohl viel Wahres dran, auch wenn Scheitern zunächst keine schöne Erfahrung ist. Aber es gehört nun mal zum Leben. Kleinere Niederlagen erleben wir alle hin und wieder – manchmal auch größere. Und dann? Dann gilt es, diese Rückschläge, die uns auch in unserem beruflichen Alltag unterschiedlich stark treffen können, zu managen.
Wertvolle Tipps, die Ihnen dabei helfen, lesen Sie in dieser Ausgabe. Und in einem weiteren Beitrag erfahren Sie, wie Sie Ihren heutigen Beruf vielleicht noch ein wenig mehr zu Ihrem Traumberuf machen können, indem Sie als Assistenz Führungsqualitäten beweisen.
Es grüßt Sie herzlich