Liebe Leserin, lieber Leser,
„Dieses Selbstbewusstsein hätte ich auch gerne!“, dachte ich mir neulich vor dem Fernseher. In der Sendung, die gerade lief, war eine Frau gefragt worden, was ihr an ihrem Aussehen gefallen würde. Die spontane Antwort der Frau: „Alles, ich mag alles an mir: vom Kopf bis zu den Füßen.“ Dabei sah die Frau in meinen Augen gar nicht besonders gut aus. Aber ich bin ja auch sehr kritisch – vor allem mit mir selbst.
Bei mir gibt es so manchen Morgen, an dem ich mir beim Blick in den Spiegel denke, ich sollte wohl bald mal auf die nächste Stufe der Anti-Falten-Cremes umsteigen. Und meine Haare sitzen auch nicht! Außerdem müsste ich schleunigst etwas gegen meine schlechte Haltung tun. Unübersehbar zollt die Schreibtischarbeit ihr Tribut. Die Yogamatte habe ich zwar schon vor über einem Jahr gekauft, zum Einsatz kam sie bisher aber noch nicht. Vielmehr fristet sie ein unbeachtetes Dasein hinter der Schlafzimmertür. Und genau in dieses Schlafzimmer schlurfe ich dann und finde in meinem Schrank natürlich auch nichts Passendes anzuziehen. Wie auch, wenn ich es mir selbst überhaupt nicht recht machen kann …
Ja, solche Morgenstunden gibt es. Und sie sind bestimmt keine gute Voraussetzung, um sich mit Elan in die Arbeit zu stürzen und Höchstleistung zu bringen.
Aber zum Glück gibt es auch ein Gegenprogramm, um die oft selbst verschuldete Antriebslosigkeit zu überwinden und sich zu motivieren. Und dieses Programm stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe vor: zehn Tipps, die einfach umzusetzen sind und eine erstaunliche Wirkung zeigen. Denn vielleicht stehen auch Sie sich manchmal selbst im Weg und haben deshalb das Gefühl, bei Ihren Vorhaben nicht voranzukommen? Dann schauen Sie doch gleich mal in den Beitrag S 390 rein. Und ich rolle jetzt die Yogamatte aus …
Es grüßt Sie herzlich
Alexandra Sievers