vor Kurzem erzählte mir eine Leserin von einer Situation, die Ihnen vielleicht bekannt vorkommt:
In ihrem Team stand ein wichtiges Projekt an. Fachlich waren alle bestens vorbereitet, die Aufgaben klar verteilt. Eigentlich hätte alles reibungslos laufen können. Doch da gab es diesen einen Kollegen, der sich bei dem Projekt nur wenig einbrachte – wieder einmal!
Während andere Termine vorbereiten, Informationen zusammentragen und ihre Aufgaben sorgfältig und pünktlich erledigen, bleibt sein Beitrag meist überschaubar. Die fehlende Zuarbeit lastet dann letztendlich auf den anderen Teammitgliedern, die für ihn einspringen müssen. „Irgendwie haben wir inzwischen das Gefühl, mehr zu kompensieren als gemeinsam voranzukommen“, seufzte die Leserin. „Was uns besonders ärgert: Wenn die Projekte dann erfolgreich abgeschlossen sind, beansprucht der Kollege für sein Mitwirken die gleiche Anerkennung wie alle anderen.“
Nicht jede Herausforderung im Berufsalltag entsteht durch knappe Zeitpläne oder hohe Arbeitsbelastung. Manchmal sind es die Verhaltensweisen einzelner Teammitglieder, die die Zusammenarbeit erschweren und für Spannungen sorgen.
Gerade Assistenzkräfte sind dann häufig diejenigen, die vermitteln, koordinieren und dafür sorgen, dass die Zusammenarbeit trotzdem gelingt. Das erfordert Fingerspitzengefühl, Professionalität und manchmal auch eine gehörige Portion Geduld.
Doch was können Sie tun, damit schwierige Teammitglieder nicht zu einer dauerhaften Belastungsprobe für Sie und das Team werden? Der Beitrag Z 830 in dieser Ausgabe verrät es Ihnen. Und Sie werden sehen: Dann klappt’s auch mit dem Kollegen.
Es grüßt Sie herzlich
Direkter Kontakt zur Redaktion
Alexandra Sievers
Die Kommunikationswissenschaftlerin ist Expertin für überzeugende Auftritte in Wort und Schrift. Seit Jahren unterstützt sie als freie Redakteurin, Redenschreiberin und Werbetexterin Kunden zahlreicher Branchen.