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Frauen reden anders, Männer auch: So gelingt die Kommunikation

Auch im 21. Jahrhundert gibt es noch Denk-, Kommunikations- und Handlungsmuster, die tendenziell als „typisch weiblich“ beziehungsweise „typisch männlich“ anmuten. Welche Stärken in den unterschiedlichen Mustern stecken und wie sich Synergien nutzen lassen, lesen Sie in diesem Beitrag.

Alexandra Sievers

02.07.2026 · 11 Min Lesezeit

Geschlechtstypische Kommunikationsstile

Eines vorweg: Wenn wir über weibliche und männliche Kommunikationsmuster sprechen, sind das Tendenzen in unserer Kultur. Es heißt noch lange nicht, dass Sie sich als Frau beziehungsweise als Mann auch tatsächlich dieser stereotypen Muster bedienen – und schon gar nicht in Reinform. Vielmehr hängt es von Ihrer Persönlichkeit ab, welchen Kommunikations- und Verhaltensstil Sie wählen, und oft auch von der Situation sowie davon, mit wem Sie es zu tun haben und welches Ziel Sie erreichen wollen.

Ein Ergebnis der Sozialisation

Der Grundstein, sich „typisch“ weiblich beziehungsweise „männlich“ zu verhalten, wird schon in frühester Kindheit gelegt. In der Familie, in der Schule, im Freundeskreis und nicht zuletzt durch die Medien werden wir mit gesellschaftlichen Vorstellungen konfrontiert, wie Jungen und Mädchen sind beziehungsweise zu sein haben.

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