„Mädchen für alles“ sind beliebt, weil man mit allem zu ihnen kommen kann. Sie wissen, wie das mit der Reisekostenabrechnung funktioniert, sie helfen, wenn man eine Frage zu Excel hat oder im unternehmenseigenen Wiki etwas korrigieren muss. Aber genau das ist gleichzeitig das Problem, weiß die Expertin Annette Rompel: Denn die Aufgaben sind administrativ, nicht strategisch, sie haben kein Profil. Solche „light tasks“ verwässern, was Office-Professionals bereits an strategischen Aufgaben übernehmen. Und Trennschärfe ist heute essenziell.
Hier setzt die Kunst der Rollenklärung an. Im Top-Thema ab Seite 7 lesen Sie, wie Sie zwei Wochen lang die eigenen Aufgaben systematisch analysieren, den strategischen Anteil erkennen, die Zielrolle bewusst definieren können: als Fundament für Sichtbarkeit und Wirkung.
„Wer klar auf den Punkt bringt, wo seine Stärken und Verantwortungsbereiche liegen, wird nicht nur als unverzichtbarer Partner oder Partnerin wahrgenommen, sondern gestaltet aktiv die eigene Karriere“, erklärt Annette Rompel. „Die Konsequenz ist einfach, aber radikal: Schluss mit verschwommenen Rollen. Wer die eigene Wirkung sichtbar macht, schafft Klarheit für sich – und für die Führungskraft. Und genau diese Klarheit ist es, die den Unterschied macht zwischen einer Assistenz, die Aufgaben erledigt, und einer, die strategisch wirkt und unverzichtbar ist.“
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Dunja Schenk
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Dunja Schenk
Dunja Schenk ist Expertin für Effizienz und ehemalige Assistentin auf unterschiedlichen Führungsebenen. Als viel gefragte Trainerin und systemischer Coach unterstützt sie heute deutschlandweit namhafte Unternehmen bei der Optimierung von Arbeitsabläufen im (digitalen) Office. Seit 2014 schreibt sie Fachartikel für working@office und assistenz heute.
Viele Assistenzen übernehmen heute schon strategische Aufgaben und Projektverantwortung. Dennoch bleibt ihre Rolle häufig unscharf. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie Ihre strategischen Aufgaben erkennen, Ihre Zielrolle definieren und daraus eine überzeugende Karriereperspektive entwickeln.