Liebe Leserin, lieber Leser,
als Sie sich bei Ihrem jetzigen Unternehmen beworben haben, gab es sicherlich irgendeine Art von Stellenbeschreibung für Ihre Position und Ihre Aufgaben. Stellt sich die Frage: Wie präzise war diese? Und wie aktuell ist sie heute noch – in einer Zeit, in der sich unser Berufsbild gefühlt von Tag zu Tag verändert und neu sortiert?
„In ganz vielen Firmen gibt es gar keine interne Jobdescription“, weiß Ulrike Dirkes, Geschäftsführerin bei der O.PEN GmbH. Sie empfiehlt deshalb, für das Erstellen des eigenen Tätigkeitsprofils über einen längeren Zeitraum ein Tagebuch zu führen, um Klarheit darüber zu gewinnen, wie die tägliche Arbeit aussieht.
Dabei geht es nicht nur darum, eine Grundlage zu schaffen für Gehaltsgespräche, Verhandlungen über neue Aufgabenbereiche oder über die Finanzierung von Weiterbildungsmaßnahmen. Es geht auch um das Planen der eigenen Karriere – und das Sichtbarmachen der eigenen Arbeitsleistung im Unternehmen. Viele Assistenzen widmen längst einen großen Teil ihrer Arbeitszeit strategischen Aufgaben, nur ist das niemandem so recht bewusst – oft nicht einmal den Betroffenen selbst.
Mehr zum Thema „Stellenprofil“ und zu der spannenden Frage, wie sich die Rolle von Office Professionals verändert, im TopThema.
Herzlich Ihre
Dunja Schenk